Herr
Glück blieb stehen, fuchtelte wütend mit seinem Spazierstock in der
Luft herum, so als wollte er sagen „Nicht mit mir, nicht mit mir.“
Gedacht mag er es wohl haben.
Herr Glück wischte sich
mit der Hand, in der er den Spazierstock hielt, die Schlammspuren aus
seinem Gesicht und wandte sich dann der Pfütze zu.
Darin lag ein dickes Buch. Und auf dem dicken Buch, das da irgendwie in die Pfütze gelangt war, stand „Idee“.
Herr
Glück stupste das Buch mit der Aufschrift „Idee“ leicht und vorsichtig
mit seinem Stock an.
Schob die Spitze unter den Buchdeckel und versuchte
ihn anzuheben, nur um zu sehen, was denn dieses Buch sollte und woher
es vielleicht käme, oder welcher Sauhund ihm das Buch da vor die Nase in
die Pfütze geworfen hat, wo gleich das Wasser so spritze, das er jetzt
ganz bestimmt zu Hause sich die Haare waschen und kämmen musste und
seiner Frau sagen musste, daß ihm da ein Buch vor die Füße direkt in die
Pfütze gefallen sei, weswegen er nun so dreckig nach Hause käme – in
seinem hellen
Sonntagsanzug.
Seine Frau würde natürlich herumkeifen, und das Geschirr und die Töpfe würden klappern und überhaupt wäre es mit der Ruhe aus.
Herr
Glück schob das Buch noch ein wenig hin und her und gelangweilt und in
Gedanken an klappernde Töpfe ließ er es letztendlich in der Pfütze
liegen und ging kopfschüttelnd seiner Wege.
Ende.
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